Spirituelle Selbstsabotage aushebeln: wie du deine größten Ängste in dein größtes Potenzial verwandelst

Sicher kennst Du auch das berühmte Zitat von Marianne Williamson, das dem verstorbenen Freiheitskämpfer und ehemaligen Präsidenten Südafrikas, Nelson Mandela, zugeschrieben wurde:

"Unsere größte Angst ist nicht, dass wir unzureichend sind. Unsere größte Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten erschreckt."

Lange Zeit fand ich dieses Zitat sehr inspirierend - es ist ja doch auch das, was wir suchen: das Licht. Und da macht es Mut, wenn jemand sagt, dass uns unser Licht erschreckt. Denn dann fühlen wir uns nicht mehr so allein auf unserem Weg des Lichts, das wir suchen und irgendwie doch - wenn überhaupt - nur ganz selten mal zu Gesicht bekommen. Unsere größte Angst ...

Doch ist das Licht wirklich unsere größte Angst?

Wer leuchten will, muss bereit sein, die Dunkelheit zu umarmen! Und DAS ist es doch eigentlich, was wir NICHT wollen. Uns den dunklen Seiten in uns stellen. Dem Abgelehnten, Verdrängten, dem was uns unbekannt ist.

So holpern und stolpern wir vor uns hin, auf unserem spirituellen Weg, fallen ab und zu mal auf die Nase, stehen wieder auf, mühen uns ab und stellen uns immer wieder ein Bein, rennen gegen die immer gleiche Wand. Das ist das Wesen Spiritueller Selbstsabotage.

Die Angst vor der Dunkelheit ist unsere größte Angst

Die Angst vor der Dunkelheit, dem Unbekannten ist unsere größte Angst. Und wir sind sehr geschickt darin, diese zu maskieren. Oftmals sind es unsere besten spirituellen Absichten, die wir dazu benutzen, nicht wirklich genau hinzuschauen.

Nur die wenigsten Menschen auf dem spirituellen Weg sind bereit, sich hinters Licht führen zu lassen!

Aber erst dort - hinter dem Licht, hinter den Erwachenserlebnissen, deren Erinnerungen wir hüten wie unsere größten Schätze - dort wartet unser größtes Potenzial auf uns. Erst wenn wir das erkannt und realisiert haben, erkennen wir, dass wir tatsächlich unermesslich mächtig sind. Und das macht uns dann keine Angst mehr, da wir um unser wahres Wesen wissen - und es mit ALLEN Facetten integriert haben.

Leben ist das Ultimative Koan

„Wir tappen alle in Geheimnissen und Wundern.“, sagte Goethe. Und ich ergänze: Leben ist das Ultimative Koan! Es gibt kein Entkommen. Und das ist wunderbar!

Irgendwann muss sich jeder seiner nackten Wahrheit stellen – je eher, desto besser! In Liebe und Offenheit – dies ist das Tor zu Innerem Frieden!

Um das Ganze praktisch zu vertiefen, habe ich das Deep-Liberation-Coaching entwickelt - ich biete es bis zum 12. Mai im Rahmen einer Sonderaktion an:

http://www.onetao.eu/deep-liberation-coaching

Stille ist das Leuchten des Seins

Stille ist das Leuchten des Seins

(Gedanken zur Heiligen Nacht)

Wenn es still
Wird in der Nacht
Scheint aus dem Dunkel
Das Eine
In Allem hell erwacht
Atmend verbunden ineinander
Durchdrungen Heiliges Fließen
Alles
Im Einen
Leuchten der Unendlichkeit

 

Mit den besten Wünschen für ein stilles und besinnliches Weihnachtsfest,
Ralf Hiltmann

Und wer das Geschenk der Stille ganz praktisch erfahren will, kann sich hier einen inspirierenden Workshop herunterladen

(© Text & Foto Ralf Hiltmann)

Die Essenz der Meditation

“So kommen wir mit der Essenz der Meditation in Berührung: die Welt sehen, wie sie ist, ohne begriffliche Deformation, ohne Bezug auf ein Ego, das unterscheidet, beurteilt, sich etwas aneignet oder es zurückweist.

Wir erfahren das Leben auf diese Weise in einer Intensität, die nicht mehr das Erinnerungsvermögen oder das Unbewusste bedient. Jedes Ereignis und jedes Objekt entspringen der reinen Quelle und kehren nach einer uneingeschränkten Reise durch unseren Körper-Geist dorthin zurück.

Das ist eine essentielle Übung, die es uns ermöglicht, in intimen Kontakt mit der Wirklichkeit zu bleiben und in der Welt zu sein, ohne Gefangener der Welt zu sein.”

- Daniel Odier

Siehe auch:

http://www.onetao.eu/tao-meditations-training

Einfache Wahrnehmungsübungen für draussen

Momentan (Frühling) ist eine Zeit, in der die Natur sich von ihrer schönsten und kraftvollsten Seite zeigt - Grund genug, möglichst viel Zeit dort zu verbringen.

Um Deine Spaziergänge u./o. Wanderungen ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten und vielleicht auch die eine oder andere neue Erkenntnis zu gewinnen, möchte ich Dir ein paar sehr einfache Wahrnehmungsübungen vorstellen:

1) Zum Einstieg und Ankommen eine kleine Übung, um den Alltagsstress abzuschütteln:

Stehe aufrecht mit leicht gespreizten Beinen. Den ganzen Körper, insbesondere Arme und Beine, schütteln und Dich so von allen Belastungen, negativen Gedanken, Ärger und Sorgen befreien. Mit kräftiger, hörbarer Ausatmung unterstützen.

2) Auch die zweite Übung dient zum Ankommen:

Stelle Dich hin und spüre Deine Füße am Boden. Atme gleichmäßig ein und aus. Und dann schaue Dich um. Betrachte alles mit einem weichen offenen Blick, lasse dabei Deine Gedanken zur Ruhe kommen und genieße die Stille in Dir, die sich zunehmend einstellt. Betrachte alles ganz unvoreingenommen, lasse Deinen Blick sich an nichts heften und sich von nichts abwenden. Einfach nur stehen und schauen und ganz da SEIN.

3) Die folgende Übung ist ebenfalls ganz einfach und bringt erstaunliche Dinge zum Vorschein: Gehe spazieren, richte Deine Aufmerksamkeit auf etwas, das Dein Interesse weckt und beschreibe es.

4) Wenn Du nun Lust hast, dann nimm Dir einen Augenblick Zeit und betrachte etwas - sieh es so, wie es ist. Nicht mehr, und auch nicht weniger. Das ist es schon.

Stelle Dir vor, wie Du die Dinge ganz sanft mit Deinen Augen streichelst; ganz sanft, ohne darauf zu starren, ohne etwas festhalten zu wollen.

Übe dies zunächst mit unbelebten Dingen, mit Steinen, Autos, etc. Wenn ein Impuls auftaucht, der Sache einen Namen geben zu wollen, bemerke dies und gehe dem nicht weiter nach. Lasse diesen Impuls ihn einfach weiterziehen. Übe das dann auch mit Pflanzen, und später auch mit Menschen und Tieren.

Mache das, so oft Du willst, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Fange an, Dich wirklich lebendig zu fühlen - einfach dadurch, dass Du die Dinge so siehst, wie Sie sind.

5) Geh ein bißchen spazieren und lassen Deinen Blick ganz weich und offen werden. Behalte diesen offenen Blick bei und gehe damit spazieren. Lasse die ganze Welt in Dich hineinströmen und genieße :-)

6) Gehe spazieren, nimm die unterschiedlichen Formen wahr und zähle diese, bis Du innerlich mehr und mehr zur Ruhe kommst und Dir Deine Umgebung klarer/heller/leuchtender erscheint.

7) Und abschließend noch eine kleine Wahrnehmungsübung, die das Raumgefühl stärkt und der Enge Platz macht:

Beim Einatmen betrachte etwas weit Entferntes. Beim Ausatmen betrachte etwas in der Nähe.

Wiederhole dies mindestens zehnmal.

Diese Übungen eignen sich besonders gut dazu, in der freien Natur ausgeführt zu werden, weil Du im Freien mit einem intensiveren Energiefeld in Kontakt kommst und dies das Lebensgefühl ungemein stärkt. Du kannst die Übungen aber auch an jedem Ort ausführen, nützlich ist es z. B. auch und gerade am Arbeitsplatz, um frische Kräfte zu tanken.

 

Frühling - eine wunderbare Zeit auch, dich noch mehr den schönsten Seiten des Lebens zu öffnen - voller ...

:-) Liebe, Lust und Leidenschaft :-)