Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/114881_36145/webseiten/onetao.eu/wordpress/wp-includes/post-template.php on line 319

Ruhigstellen führt nicht zu Stille

"Wenn das Herz Stille hält, führt das zu Gleichmut.
Darum gefällt dem stillen Herzen das Leben in den Bergen.
In den Bergen gibt es wahrlich keinen Mangel an Stille.
Doch hüte Dich vor den Bergen, solange dein Herz noch nicht still ist.

- Shuzong Wuyun


Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/114881_36145/webseiten/onetao.eu/wordpress/wp-includes/post-template.php on line 319

Laden Sie sich auch manchmal zu viel auf? Hier sind drei einfache Fragen, die Sie sich stellen können, wenn Sie entscheiden müssen, ob und wie etwas erledigt werden muß:

1. Was geschieht, wenn ich es nicht jetzt erledige?
2. Was geschieht, wenn nicht ich es erledige?
3. Was geschieht, wenn es gar nicht erledigt wird?

Erleben Sie gelegentlich zu viel Stress in Ihrem Alltag? Stress ist, sehr vereinfacht ausgedrückt, ein in engen Grenzen gefangenes Bewusstsein, als Folge mangelnder Aufmerksamkeit. Menschen erleben Stress, wenn sie

1. nicht bekommen, was sie wollen;
2. nicht wollen, was sie bekommen;
3. nicht wissen, was sie wollen. 

Und hier sind die drei wesentlichen Faktoren, die die Qualität Ihres Lebens und Ihren Erfolg erhöhen:

1. Achtsamkeit – Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Augenblick;
2. Absicht – Aufmerksamkeit auf Ihr Ziel;
3. Ausrichtung – Aufmerksamkeit auf Ihren Weg.

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/114881_36145/webseiten/onetao.eu/wordpress/wp-includes/post-template.php on line 319

Wünschen Sie sich nicht auch hin und wieder, mehr im Gleichgewicht zu sein, d.h., innerlich ausgeglichen und zufrieden? Mit dem Gleichgewicht ist das so eine Sache, denn eigentlich ist Gleichgewicht etwas Statisches und Unbewegliches, und was sich nicht bewegt, stirbt. Alles im Leben ist ununterbrochen in Bewegung – das Leben selbst ist Bewegung.

Die Dinge im Leben sind polar angeordnet, und somit hat alles seine zwei Seiten. Diese zwei Seiten sind stets in einem Ungleichgewicht, das zum Ausgleich drängt. Ein gutes Beispiel dafür ist das Gehen: wenn wir uns mit unseren Füßen bewegen, befinden wir uns stets im Ungleichgewicht, fallen dabei trotzdem nicht um, weil wir immer schnell genug eine ausgleichende Gegenbewegung einleiten. Somit sollten wir eigentlich eher von einem dynamischen Gleichgewicht als von Ungleichgewicht sprechen.Durch das Prinzip des dynamischen Gleichgewichts strebt alles im Leben nach Ausgleich – wenn Sie einen Bambusstab weit genug in eine Richtung drücken, werden Sie zunehmend mehr Widerstand spüren, weil es den Bambus zur Mitte zurückdrängt. Wenn Sie dann loslassen, wird er nicht gleich zur Mitte zurückkehren, sondern erst einmal über die Mitte hinaus in die andere Richtung schnellen, bevor er dann in der Mitte zur Ruhe kommt.

Der taoistische Weise Deng Ming Dao schreibt dazu:

“Wenn wir weit genug blicken, erkennen wir, dass Gleichgewicht sich im Verlauf der natürlichen Entwicklung einstellt. Die Natur erreicht das Gleichgewicht nicht, indem sie an einer bestimmten Stufe festhält. Vielmehr wechseln sich Elemente und Jahreszeiten in geordneter Folge ab. Vom Standpunkt des Tao ist Gleichgewicht kein Stillstand, sondern ein dynamischer Vorgang sich gegenseitig überlappender Wandlungen, und wenn einige Phasen allzu extrem erscheinen mögen, werden sie durch andere ausgeglichen.”

Wenn Sie in Ihrem Leben eine anstrengende Zeit durchgemacht haben, werden Sie sich erst einmal ausgiebig ausruhen müssen, bevor Sie weitermachen (tun Sie das nicht, wird Ihr biologischer Mechanismus diese Ruhe erzwingen).

Das Prinzip des dynamischen Gleichgewichts läßt sich auch sehr gut am Atmen erkennen – Sie können nicht unbegrenzt einatmen, irgendwann müssen Sie loslassen und wieder ausatmen. Und wieder einatmen. Und wieder ausatmen. Und …

Einatmen ist Empfangen, ausatmen ist Geben. Wenn Sie vom Leben etwas bekommen haben, geben Sie dafür wieder etwas her.

Wenn Sie mehr empfangen als Sie geben, dann entsteht ein Ungleichgewicht. Dies wird sich darin äußern, dass Sie sich in irgendeiner Weise erkenntlich zeigen wollen, um den Kreis zu schließen. Wenn Sie sich entscheiden, nichts zu geben und so dafür sorgen, dass das Ungleichgewicht bestehen bleibt (ohne, wie beim dynamischen Gleichgewicht, in Bewegung zu sein), wird das Leben für einen Ausgleich sorgen – es wird eine ausgleichende Gegenbewegung eingeleitet. Das hört sich jetzt vielleicht hart an, aber jeder, der “ohne Verschulden” einen Unfall gebaut oder etwas verloren hat, weiß, wovon ich spreche. Wir können nicht empfangen, ohne etwas geben.

Und wenn Sie mehr geben als Sie empfangen, werden Sie irgendwann erschöpft sein und auf diese Weise die Gelegenheit bekommen, zu empfangen. Eine Ausnahme davon ist bedingungslose Liebe bzw. reine, unverfälschte Aufmerksamkeit – davon kann man nicht genug geben, und je mehr man davon gibt, umso mehr fließt einem selbst zu in Form von Freude und Dankbarkeit und vielen anderen guten Sachen 🙂

Alles fließt – durch das Prinzip des dynamischen Gleichgewichts bleibt das Leben in Bewegung, und alles kommt zum Ausgleich.

Im I Ging, dem alten chinesischen Buch der Wandlung, heißt es dazu:

Schwelge nicht in irgendwelchen Extremen …
Strebe nach Mäßigung bei allem, was du tust …
Auf diese Weise benutzt du die ausgleichenden Tendenzen der gegenwärtigen Kräfte, um dich selbst zu zentrieren.
Das bringt dich in Einklang mit dem Tao.
Und dann lebst du in Harmonie mit den Kräften, die dir helfen können.

Fragen zur Reflexion:

    • Wie können Sie das Prinzip des dynamischen Gleichgewichts in Ihrem Leben zum Ausdruck bringen?
    • Wie verhalten sich Geben und Nehmen in Ihrem Leben?
    • In welchen Bereichen Ihres Lebens nehmen Sie zuviel, ohne entsprechenden Ausgleich?
    • In welchen Bereichen Ihres Lebens geben Sie zuviel, ohne sich zu öffnen und zu empfangen?
    • Was veranlaßt Sie zum Geben, und was veranlaßt Sie zum Nehmen?

Körperexperimente:

Die folgenden Körperexperimente laden Sie ein, den obigen Beitrag am eigenen Leib zu erfahren:

    • Wie lange können Sie einatmen, ohne auszuatmen?
    • Wie lange brauchen Sie nach dem Ausatmen, bis es Sie wieder danach drängt, einzuatmen?
    • Gehen Sie ganz langsam und spüren dabei bewusst, wie Sie das Körpergewicht auf ein Bein verlagern und beim nächsten Schritt auf das andere; achten Sie auch darauf, wie Sie jedes Mal scheinbar aus der Mitte geraten und doch nicht umfallen.
    • Versuchen Sie, durch diese Körperexperimente den Bezug zu oben Geschriebenem herzustellen.

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/114881_36145/webseiten/onetao.eu/wordpress/wp-includes/post-template.php on line 319

Mit dem ABC der Gefühle meine ich nicht unser emotionales Vokabular, sondern ich beziehe mich damit auf einen Begriff, den die amerikanische Zen-Lehrerin Charlotte Yoko Beck geprägt hat:

ABC – A Bigger Container, auf deutsch etwa: ein größeres Gefäß. Mit dem größeren Gefäß ist die Fähigkeit gemeint, sich selbst größer zu machen, Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Bewusstsein weiter auszudehnen, um mehr aufnehmen zu können. Das ist sehr praktisch. 

Es geht darum, die Dinge mit mehr Abstand, aus einer umfassenderen Perspektive heraus, zu betrachten. Mal angenommen, etwas oder jemand macht Sie wütend oder ärgerlich; Sie wissen ganz genau, dass Ihr Ärger absolut berechtigt ist, denn schließlich sind Sie ja im Recht! Am liebsten würden Sie herumschreien und Ihre Meinung mal so richtig zum Ausdruck bringen. Okay – aber ist das sinnvoll? Vielleicht reagieren Sie sich dabei etwas ab, doch es wird vermutlich auch einiges dabei kaputtgehen – vielleicht eine Vase, vielleicht auch eine Beziehung …

ABC zu entwickeln, ein größeres Gefäß zu werden, gibt Ihnen die Möglichkeit, sich über die Situation hinaus auszudehnen. Sie dehnen Ihre Aufmerksamkeit aus und machen so den inneren Raum größer. In diesem größeren Raum sind Sie nicht mehr so stark mit Ihren Gefühlen und Gedanken identifiziert, und diese werden sich mit der Zeit totlaufen.

Außerdem wird es nach einiger Zeit des Übens so sein, dass Sie mehr Klarheit entwickeln und die Gedanken, welche Ihre ungeliebten Gefühle hervorrufen, immer früher erkennen – und auch den Punkt, ab dem Sie die Kontrolle über Ihre emotionalen Reaktionen verlieren. Sie werden diesen “Siedepunkt” immer weiter hinausschieben, und dies verschafft Ihnen mehr Gelassenheit und ein stabiles emotionales Gleichgewicht.

Eine kleine Übung:

Schauen Sie sich in Ihrer Umgebung um und werden sich des Raumes bewusst, der Sie umgibt. Dehnen Sie Ihre Aufmerksamkeit in den Raum hinein aus und erweitern Ihre Wahrnehmung nach außen hin immer mehr, bis Sie alles um sich herum sehen, hören und fühlen können.

Versuchen Sie, in Ihrem Alltag Ihre Aufmerksamkeit bewusst in diese weite offene Perspektive auszudehnen (erinnern Sie sich insbesondere in herausfordernden Situationen daran).


Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/114881_36145/webseiten/onetao.eu/wordpress/wp-includes/post-template.php on line 319

Bäume wachsen, Blumen blühen, Wasser fließt – ganz simpel, nicht wahr? Und folgenreich! Die Natur macht es uns vor, wie man mit natürlicher Leichtigkeit lebt. Alles in der Natur geht mühelos seinen Gang. Dinge kommen und gehen, in einem natürlichen Rhythmus.

Leben mit Leichtigkeit bedeutet, mit möglichst wenig Reibungsverlusten zu leben. Mit dem Leben fließen, dabei eine Richtung wählen und Ziele verwirklichen.Leben mit Leichtigkeit bedeutet, herauszufinden, was Sie in Ihrem Leben wirklich tun wollen und dann Wege zu finden, dies auf mühelose Weise zu realisieren.

Es gibt fünf ganz einfache Schritte, die Ihren Weg zu mehr Leichtigkeit, Glück und Gelassenheit unterstützen – ich nenne sie die H.A.L.L.O.-Formel:

Die H.A.L.L.O. – Formel

H steht für Heiterkeit;

steht für Achtsamkeit; das erste

steht für Liebe; das zweite

für Loslassen; und

O steht für Offenheit

H steht für Heiterkeit. Allen Lebenslagen mit entspannter Heiterkeit zu begegnen, ist äußerst heilsam – wenn auch manchmal auf den ersten Blick nicht so ganz einfach. Doch ungeachtet aller Umstände sind stets Sie es, der entscheidet, wie Sie auf etwas reagieren.

Nur mal zum Ausprobieren: wenn Sie ganz schnell in eine Depression verfallen wollen, dann bewegen Sie sich ganz langsam, starren ins Leere, atmen möglichst flach, lassen Ihre Schultern nach vorne sinken und den Kopf lustlos hängen. Der “Erfolg” wird nicht lange auf sich warten lassen 🙂

Um sich aus diesem bedauernswerten Zustand zu befreien, sitzen oder stehen Sie aufrecht und halten die Schultern gerade; atmen Sie frei und zugleich leicht, ohne sich anzustrengen und zaubern ein sanftes Lächeln auf Ihre Wangen. Hilfreich ist es auch, mit den Augen für einen Moment nach oben zu schauen und mit einer sanften und freundlichen Stimme zu sich selbst zu sprechen.

A steht für Achtsamkeit (und auch Aufmerksamkeit, Ankommen, Annehmen, Akzeptieren) Achtsamkeit ist DER Schlüssel zu mehr Lebendigkeit. Es ist die Fähigkeit, mit allem, was ist, im gegenwärtigen Augenblick präsent zu sein.

Das erste L steht für Liebende Zuwendung. Und diese beginnt als erstes einmal bei sich selbst. Wenn Sie gelernt haben, sich selbst die beste Freundin, der beste Freund zu sein, dann können Sie beginnen, Ihre Liebe an andere zu verströmen. Lieben Sie sich selbst, lieben Sie andere, und lieben Sie das Leben 🙂

Das zweite L steht für Loslassen. Sich von allem frei machen, dass Sie unfrei sein läßt. Und Sie sind in allem unfrei, worauf Sie in irgendeiner Weise reagieren. Denn das, worauf Sie reagieren, haben Sie nicht wirklich akzeptiert, und damit vergeuden Sie wertvolle Lebensenergie. Zudem hindert es Sie daran, eine wirkliche Entscheidung zu treffen.

Loslassen geschieht nicht durch Ignorieren; Loslassen geschieht dadurch, dass Sie sich diese Dinge genau betrachten und sie annehmen. Loslassen heißt erfahren und integrieren.

Das O steht für Offenheit. Offen sein für den jeweiligen Augenblick, offen für das, was gerade geschieht. Wenn Sie offen sind, betrachten Sie die Dinge mit dem unschuldigen Blick eines Neugeborenen, sehen alles wie zum ersten Mal. Neugierig und forschend. Es ist nicht wichtig, was es ist und wie es heißt. Die Zen-Leute sprechen vom Anfängergeist. Doch versuchen Sie es nur einmal selbst – betrachten Sie etwas für ein bis zwei Minuten und bemerken, was sich dabei in Ihrem Verstand alles abspielt 🙂

Wie Sie auf einzigartige Weise mehr Leichtigkeit in Ihr Leben bringen, erfahren Sie in dem Mini-Workshop, den Sie hier herunterladen können. Viel Vergnügen!